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iPad, SmartPad & Co als Hoffnungsträger

Ein Beitrag zum Themengebiet Ausblick, geschrieben am 16. Juli 2010 von Christian

Werden die neuen Tablet- und Pocket – PCs zur Erlösquelle von Zeitungs- und Zeitschriftenhäusern? Wenn es nach dem Willen führender Repräsentanten dieser Branchen gilt, dann: ja. Ein Problem ist freilich die Lizenzpolitik der Plattformbetreiber. Apple bespielsweise lässt Inhalteanbietern kaum Freiheiten bei der Ausgestaltung der Konditionen.

Bericht in der Internetworld

Noch eine Studie zu Paid Content

Ein Beitrag zum Themengebiet Ausblick, geschrieben am 1. März 2010 von Christian

Funktioniert Paid Content nun, oder nicht? Kommt darauf an - so das Ergebnis einer Befragung von 27.000 Personen. Bei Filmen und Spielen ist dies der Fall, bei Nachrichteninhalten nur, wenn sie sich durch besondere Qualitätsmerkmale hervorheben.  

Die Befragungen wurden in 22 Ländern durchgeführt. Deutschland ist nicht einzeln ausgewiesen, sondern Teil von “EU”. Die 12-seitige Studie ist englisch-sprachig und kostenlos.

 Zur Nielsen Studie

Google bewegt sich

Ein Beitrag zum Themengebiet Unternehmen & Personen, geschrieben am 18. Januar 2010 von Christian

Seit langem ist das Verhältnis von Google auf der einen und Contentproduzenten wie Verlagen und Nachrichtenagenturen auf der anderen Seite angespannt. In den vergangenen Wochen ist nun Bewegung in mehreren Bereichen zu erkennen:

  • Der Dienst Google News crawlt nicht mehr alle Nachrichtenseiten und will zukünftig Nutzer ab der fünften Nachrichten eines Urhebers zur Kasse bitten.
  • Außerdem wurde über die Verlängerung von bestehenden Lizenzvereinbarungen verhandelt, namentlich mit der Nachrichteagentur AP. Das Ergebnis: Deren Content wird nun nicht mehr in den Trefferlisten erscheinen.
  • In Deutschland wurde dem Kartellamt eine Beschwerde mehrerer Medienfirmen übergeben, da eine angemessene Beteiligung an den Einnahmen aus Textanzeigen bestritten wird.
  • Und aus Frankreich erreicht uns die Kunde, Werbe-Einnahmen von Google und anderen Anbietern sollen extra besteuert werden, um „grenzenloser Bereicherung ohne Gegenentschädigung ein zu setzen.“
  • Google muss sich bewegen. Zwangsweise.

    Google und die 5te Nachricht

    Google und AP

    Google und Kartellamt

    Google und Frankreich

Reduzierter Steuersatz für Paid Content?

Ein Beitrag zum Themengebiet Sonstiges, geschrieben am 29. Dezember 2009 von Christian

Jetzt wird es endgültig politisch: Auch um kostenpflichtige Inhaltevermarktung nicht zusätzlich zu erschweren prüft das Kanzleramt, ob für Online-Presseangebote ein reduzierter Mehrwertsteuersatz gelten kann.

Bericht auf Spiegel online

Schlaue User zahlen eher

Ein Beitrag zum Themengebiet Content, Ausblick, geschrieben am 18. Oktober 2009 von Christian

Je höher der Bildungsgrad von Internetnutzern, desto höher ist die Bereitschaft, für kostenpflichtige Inhalte wie Nachrichten zu zahlen. Soweit die gute Nachricht. Und jetzt die schlechte: Insgesamt ist die Zahlungsbereitschaft sehr gering - nur 16% sind bereit, einen Obolus zu leisten.

Weitere Information

Google kontert

Ein Beitrag zum Themengebiet Content, Unternehmen & Personen, geschrieben am 18. Juli 2009 von Christian

Mit der „Hamburger Erklärung“ hatten sich kürzlich führende deutsche Verleger gegen die Verwendung ihrer Contents durch Google eingesetzt. Nur antwortet der Suchmaschinen-Gigant – kurz und knapp: Inhalte könnten jederzeit gegen die Indexierung gesperrt werden - freilich auf Kosten des Traffics.


Bericht in der Internetworld

Bericht in der Computerwoche

Intensives Diskutieren über kostenpflichtige Inhaltevermarktung

Ein Beitrag zum Themengebiet Content, Ausblick, geschrieben am 24. Juni 2009 von Christian

Paid Content ist derzeit Medienthema. Hier ein paar Fundstücke aus den letzten Wochen:

Diskussionsrunde über die Krise der Printmedien
Guter Rat wird kostenlos
Resolution: Verleger fordern Schutz
Diskussionsveranstaltung: Paid Content hat keine Zukunft
Verlegertreffen: Paid Content hat Zukunft

Juris in der Kritik

Ein Beitrag zum Themengebiet Unternehmen & Personen, geschrieben am 7. Mai 2009 von Christian

Der Rechtsinformationsanbieter Juris unterscheidet sich von seinen Wettbewerbern in einem Punkt: Er muss für den Bezug von Gesetzen und Urteilen nichts an Behörden und Gerichte bezahlen. Der Grund dafür ist historisch, denn einst war Juris eine Abteilung des Bundesjustizministeriums. Aber auch die Behörden und Gerichte selbst stehen in der Kritik. Sie beziehen Rechtsinformationen nicht selten ohne eine Ausschreibung von Juris. Dies hat nun die Konkurrenz auf den Plan gerufen. Auf Betreiben von Lexis-Nexis wurde die EU-Kommission aktiv und veranlasste ein Vertragsverletzungsverfahren.

Noch ein Content-Bezahlsystem - ob´s hilft?

Ein Beitrag zum Themengebiet Unternehmen & Personen, Sonstiges, geschrieben am 23. April 2009 von Christian

Drei amerikanische Medienveteranen haben die Firma Journalism Online gegründet. Deren Produkt ist ein Bezahlsystem für journalistische Inhalte namentlich von Zeitungshäusern.  Ob dieses technische System hilft, dass kommerzielle Dilemma von Contentproduzenten zu lösen oder zumindest zu lindern, bleibt abzuwarten. 

Weitere Information

Content wieder stärker „paid“?

Ein Beitrag zum Themengebiet Content, Ausblick, geschrieben am 21. März 2009 von Christian

Ausgerechnet der Axel-Springer-Verlag, der die Printarchive von WELT und Berliner Morgenpost kostenfrei im Internet zur Verfügung stellt (s. Quellenliste A-Z), sorgt sich um das Urheberrecht. Repräsentanten des Hamburger Verlagshauses, wie Vorstandssprecher Döpfner und PR-Chef Keese sehen durch Kostenlos-Angebote die verlegerische Existenzgrundlage gefährdet. Auch der US-Medienplayer Hearst läßt sich seine Inhalte neuerdings wieder bezahlen. Und die Kritik an der Kommerzielisierung von Google News ist ebenfalls laut. Fazit: In Krisenzeiten kommen Argumentationslinien auf den Prüfstand. Was davon bleibt, wird die Zukunft zeigen.

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